Schmerzreduktion: Schmerztherapie – Rehabilitation – Heilungsbeschleunigung – Prävention – Psyche – Wohlbefinden

Nationale und internationale medizinische Studien belegen die eindeutig positive Wirkrichtung einer regelmässigen starken und kurzzeitigen Kühlung der oberen Hautschicht. Dazu zählen u.a. Schmerzlinderung/ Schmerzaufhebung, Entzündungshemmung, stärkere Muskeldurchblutung und Stoffwechselaktivierung in der Muskulatur, Verbesserung von Gelenkfunktionen, Ökonomisierung im Herz-Kreislaufsystem und im Energiehaushalt, Regulation des zentralen Aktivitätsniveaus, psychophysische Leistungsstimulierung und Förderung des Wohlbefindens. Überzeugende Erfolge erlebt der Besucher damit auch bei Burn-out-Syndrom, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Kreislaufbeschwerden und Depressionen.

Indikationsgruppen für Kältebehandlungen:

  • entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen (Rheumatoide Arthritis, Arthrosen, Morbus Bechterew)
  • chronische Schmerzzustände
  • Knieschmerzen
  • Tendopathien (Entzündungen der Achillessehne, Fersenschmerz, Tennisellenbogen)
  • gestörte Regulation des Muskeltonus, Muskelverspannungen, Muskelverhärtungen
  • Störungen der Bewegungskoordination
  • postoperative Therapien, medizinische Rehabilitation
  • Schuppenflechte
  • Neurodermitis
  • Multiple Sklerose
  • Depression und Angststörungen
  • Schlafstörungen
  • zentrale Ermüdungserscheinungen, Burn-out-Syndrom

Beispielhaft seien hier die Effekte bei rheumatoider Arthritis aufgelistet, die durch medizinische Studien (z.B. Lange et al. 2008; Braun et al. 2009, Hirvonen et al. 2006; Gizinska et al. 2015, Guillot et al. 2014, Papenfuß 2005) gestützt werden:

  • signifikante Schmerzlinderung (VAS)
  • signifikanter Abfall von Entzündungszeichen (CRP, BSG, TNF alpha, IL-1)
  • signifikante Abnahme der Krankheitsaktivität (DAS 28)
  • signifikante Verbesserung funktioneller Parameter (HAQ)
  • Besserung des Allgemeinbefindens (Abnahme des Kortisolspiegels, Immunstabilisierung)
  • besseres Schlafverhalten
  • Reduktion der Medikamente (Glukokortikoide, nichtsteroidala Antirheumatika

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass oben genannte Ergebnisse im Rahmen klinischer Studien erzielt wurden, wir aber keine klinisch-therapeutische Einrichtung sind. Bitte klären Sie daher im Zweifelsfall mit dem Arzt Ihres Vertrauens, inwiefern sich Kälteanwendungen in das für Sie konzipierte therapeutische Gesamtkonzept einbetten lassen. Gern können Sie auch unsere heilpraktische Beratung in Anspruch nehmen.

Meinungen von Wissenschaftlern:

„Ihre entzündungshemmende und schmerzlindernde/-beseitigende Wirkung ist klinisch zweifelsfrei erwiesen.(…) Bei Schmerzen auf der Grundlage chronischer entzündlicher oder degenerativer Gelenkerkrankungen sind schmerzfreie Intervalle bis zu einem halben Jahr erreichbar.“ (Bundestrainerforum „DLV-Kältekonferenz“ 2009: S.12/13)

„Bemerkenswert ist der Anteil der Patienten, die durch die Kryotherapie eine Schmerzfreiheit erreichten. Nach Abschluss der Behandlung (ein bis drei Wochen) waren es ca. 28,3%. Nach drei Monaten berichteten 51,6% der Patienten über ihre Schmerzfreiheit.“ Prof. Dr. med. W. Papenfuss 8/2010 (Studie mit 689 Schmerzpatienten)

„At present, cryostimulation is recommended not only for inflamatory diseases of the locomotor system, degenerative joint and spine diseases, or soft tissue rheumatic diseases but also for psychiatric disorders especially for anxiety-depressive disorders” (Miller 2015; http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-1-4939-0440-2_29)

„Die Verbesserungsrate betrug für Einschlafstörungen 91%, für Schlafunterbrechungen 98% und für frühes Erwachen 100%. Die Symptome „Langsames Denken, mangelnde Aktivität, Unruhe und allgemeine somatische Störungen“ waren zu 80% gegenüber dem Zustand vor der Ganzkörperkältetherapie positiv verändert.“ (Papenfuß 2005, Rymaszewska et al. 2008)

Einen Einblick in zahlreiche wissenschaftliche Studien gibt es bei uns im Geschäft.

Unser Tipp: Ideal anzuwenden direkt vor der physiotherapeutischen Behandlung. Auf Grund der geringeren Schmerzwahrnehmung und des verbesserten Regenerationspotenzials können intensivere Übungen durchgeführt werden. Der Genesungsprozess wird weiter beschleunigt.

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